Multimodales mütterliches Verhalten: Input bei Late Talkern im Vergleich zu sprachlich typisch entwickelten Kindern in einer Langzeitstudie
Worum geht‘s?
Der kindgerichtete mütterliche Input ist angepasst an das Alter und den Entwicklungsstand des Kindes. Es gibt Forschung dazu, dass Mütter jüngerer Kinder zu einem höheren Maß verschiedene Modalitäten in der Interaktion verwenden, d.h. neben der Sprache auch Gestik und Blickverhalten. Von Interesse ist es, ob Mütter von Late Talkern (Kinder, die im Alter von 24 Monaten in ihrer sprachlichen Entwicklung verzögert sind) in ihrem multimodalen Verhalten vergleichbar mit Müttern typisch entwickelter, jüngerer Kinder sind.
Aufgabe/Fragestellung
In einer Masterarbeit soll das multimodale Verhalten der Mutter von einem sprachlich typischen im Vergleich zu einem sprachlich verzögerten Kind beschrieben werden. Untersucht werden dabei Anpassungs- wie auch Feedbackprozesse in einer Interaktion. Im Rahmen der Untersuchung muss ein geeignetes Kategoriensystem zur Erfassung des mütterlichen Verhaltens erstellt und angewendet werden. Hierzu steht ein längsschnittlicher Datensatz zur Verfügung.
Kontakt
Katharina Rohlfing